Die besten Orte, um in Gelsenkirchen Fußball zu schauen

Fußball schauen kann natürlich unterschiedlich definiert werden. Die einen sehen sich die Spiele am liebsten zu Hause auf dem eigenen Sofa an, andere wiederum brauchen unbedingt die Atmosphäre im Stadion. Wenn einem daheim die richtigen Fernsehkanäle fehlen und das Stadion bereits ausverkauft ist und man wieder einmal keine Karte hat, muss man sich allerdings nach Alternativen umsehen. Die Atmosphäre in einer Sportbar kann ebenso elektrisierend sein wie die Stimmung in einer rappelvollen Arena, auch wenn man natürlich hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen sollte.

Mein Lieblingsort – die Arena auf Schalke

Daran gibt es als Fußballfan absolut kein Vorbeikommen: Das Heimstadion des FC Schalke 04. Die 2001 eröffnete Arena löste das Parkstadion ab, das als letztes Meisterschaftsspiel seiner Geschichte die Fast-Meisterschaft von 2001 erlebte. Die Arena verfügt über mehr als 62.000 Zuschauerplätze bei Bundesligaspielen und war das erste vollständig überdachte Fußballstadion in Deutschland. Bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland fanden mehrere Spiele in der Arena auf Schalke statt, darunter ein Viertelfinale zwischen England und Portugal. Die vor allem von der Nordkurve ausgehende Atmosphäre ist stets elektrisierend.

Bier mit Fußball in der Sportbar

Die Zeiten in denen ich mit Schalke 04 auch noch jedes Auswärtsspiel mitgemacht habe sind längst vorbei. Im jugendlichen Alter macht man solche Dinge natürlich gerne mit und steckt die damit verbundenen Strapazen viel einfacher weg. Aber wer einmal im Berufsleben steht und sich am Wochenende lieber ausruhen möchte als stundenlang zu trinken und zu singen und zu hüpfen sieht sich lieber nach einem anderen Ort um, wo er die Auswärtsspiele seiner Mannschaft sehen kann. Eine Variante sind Sportbars, wo man sich das Spiel der eigenen Mannschaft, aber auch Spiele anderer Mannschaften und aus anderen Ligen ansehen kann. Gerade, wenn Spitzenspiele in England oder El Clasico in Spanien anstehen, ist so eine Bar natürlich Gold wert, denn diese Spiele möchte man im Prinzip auch nicht verpassen. Dazu noch ein kühles, frisch gezapftes Bier – Prost!

Fußball intim – wo es nach Gras riecht

So toll die Atmosphäre in einem Bundesligastadion sein mag, es fehlt immer ein wenig die Nähe zu den Spielern und die Nähe zum Spielfeld. Bei einem kleineren Verein einer tieferen Spielklasse bekommt man so etwas viel besser mit. Dort steht man zwei Meter von der Seitenlinie entfernt mit dem Bierbecher in der Hand am Feld und schaut den Spielern zu, die zum Teil auch die eigenen Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunde sein können. Das Spiel ist natürlich nicht mit dem zu vergleichen was in der Bundesliga geboten wird, aber darum geht es ja auch nicht unbedingt. Alleine schon das Erlebnis auf einem Sportplatz, wo man jedes gesprochene Wort hört ist den Ausflug an einem Samstagnachmittag stets wert.