Was man als Fußballfan tun sollte – und was nicht!

Die wichtigsten Regeln des Fußballs sind sehr einfach und den meisten Menschen rund um den Globus bekannt. Es hilft dabei, dass diese sich nicht von einem Ort zum anderen oder von einem Land zum anderen unterscheiden. Ob in Gelsenkirchen, in New York oder irgendwo in der Sahara, die Regeln des Spiels sind überall dieselben. Doch nicht nur für die Spieler auf dem Rasen gelten Regeln, auch für die Zuschauer gibt es einige Dinge zu beachten. Zwar mögen das nicht immer alle einsehen, aber man kann seinen eigenen Reihen oder sogar den Spielern die Partie zunichtemachen, wenn man sich nicht an gewisse Grundsätze hält.

Nicht aufs Feld gehen

Der Rasen gehört den 22 Spielern und niemand anderem. Klar, die Schiedsrichter bewegen sich ebenfalls dort drauf und gelegentlich muss sich ein Spieler noch auf dem Feld verarzten lassen. Aber wer auf dem Feld nicht ernsthaft etwas zu tun hat, soll dieses gefälligst nicht betreten. Ein Sprint über das Feld, am besten noch splitternackt, der von jüngeren Zeitgenossen gerne als Mutprobe angesehen wird, stört mehr als dass er irgendjemandem Spaß bereit. Außerdem besteht dabei größte Gefahr, sich zu erkälten – oder sich zu verletzen, wenn man in vollem Lauf von den Sicherheitsleuten zu Boden geworfen wird. Auch nach dem Spiel benutzt man besser die normalen Ausgänge, denn genauso wie die Spieler muss sich auch der Rasen danach erholen.

Gemeinsam Spaß statt Zoff haben

Es ist generell anzunehmen, dass die Leute wegen ihrer eigenen Mannschaft in ein Stadion gehen und sich ein Fußballspiel ansehen. Doch was man auf den Rängen jeweils hört und teilweise auch sieht, hat oft herzlich wenig damit zu tun. Viel mehr befassen sich Fans mit viel Liebe mit dem Gegner und singen ihm vor, wie schlecht und unwürdig er ist. Darauf kann getrost verzichtet werden. Die meisten anderen Zuschauer kommen nicht deswegen ins Stadion. Und schon gar nicht um sich anzusehen, wie sich andere Zuschauer prügeln. Beleidigungen oder gar Komplimente mit der offenen Hand müssen also überhaupt nicht sein.

Genug trinken – aber nicht zu viel

Zugegeben, ich habe auch schon während Spielen beschlossen, dass sich dieses Gekicke dort unten wohl betrunken besser ansieht. Aber dies dann auch wörtlich zu nehmen, lohnt sich ebenfalls nicht. Die Sitznachbarn werden sich über die deplatzierten Kommentare nicht freuen und Stadiontreppen sind überdies nicht gerade dafür geschaffen, dass sich darauf betrunkene Individuen bewegen. Stürze sind da keine Seltenheit und enden gerne mit üblen blauen Flecken oder schlimmeren Verletzungen. Bier gehört durchaus ins Stadion. Es lockert die Atmosphäre auf, was je nach Spielstand durchaus erwünscht ist. Aber wie mit allen guten Sachen gilt auch hier: Übertreiben lohnt sich nicht!